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Am Samstag um 8.45 Uhr ging es richtig los. Jeder war begeistert von den Schiffen und vom Wetter. Die Schoten, der Traveller, die Dirk und die Trimmleinen wurden dichter geholt bzw. gefiert, bis die Schiffe am besten liefen. Das kleine spritzige Kielschiff (Lüa: 7,35 m; LWL: 5,62m; Breite: 2,49m; Tiefgang: 1,25m mit einer Ballastbombe an der tiefsten Stelle) überzeugte uns durch seine Segeleigenschaften. Das jollenartige Verhalten verlangt vom Steuermann viel Erfahrung und einen möglichst aufrechten Trimm des Bootes. Zu lernen war, daß die Großschot aus der Hand zu fahren ist. Es standen uns 6 Schiffe zur Verfügung und so kam jeder Segler zum Hand anlegen. Das Kennenlernen der Schiffe endete am Abend mit gerefften Segeln bei vier Beaufort. Beim abendlichen Zusammensein gab es den Eindruck, wir hätten nur noch „Schürmann Crews"! Am Sonntag Morgen erwartete uns „Nordsee Wetter", trüb und regnerisch. Um 10.00 Uhr war dann –trotz miesem Wetter- Regattastart. Es mußte ein Dreieckskurs gesegelt werden. Eine falsche Trimmung machte sich bei den schnell wechselden Winden besonders nachteilig bemerkbar. Leider flaute der Wind nach dem zweiten Durchgang ganz ab. Somit war ein dritter Durchgang nicht mehr möglich. Gewertet wurde die Siegercrew des ersten Durchgangs. Trotz unterschiedlichen Wetterverhältnissen hatten wir viel zu diskutieren und zu trocknen. Alles in allem endete das Trimm/Match-Race-Wochenende in Gohren für alle Teilnehmer lehrreich, schön und wiederholenswert. Hannelore Wochele |
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Bodensee 98